StrangerV

StrangerV Roleplay

Regelwerk

Alle verbindlichen Regeln fur ein faires, realistisches und hochwertiges Roleplay auf StrangerV.

Wichtig

Dieses Regelwerk ist verbindlich. Unwissenheit schutzt nicht vor Konsequenzen.

Hinweis

Bei Interpretationsspielraum gilt die Entscheidung des Teams als verbindlich.

Sanktionen

Sanktionen konnen je nach Fallkontext abweichen und kombiniert angewendet werden.

Einzelfall

Das Team behalt sich Entscheidungen im Einzelfall vor, um Serverqualitat zu sichern.

Allgemeines Regelwerk

Verbindliche Grundregeln für faires, immersives und realistisches Roleplay auf StrangerV.

1. Grundsatz

Willkommen auf StrangerV.

StrangerV steht für ernsthaftes, faires und möglichst realistisches Roleplay. Jeder Spieler ist dafür verantwortlich, mit seinem Verhalten zu einer angenehmen und immersiven Atmosphäre beizutragen. Mit dem Beitritt auf den Server wird dieses Regelwerk vollständig akzeptiert.

Jeder Charakter soll glaubwürdig, nachvollziehbar und mit einem klaren Hintergrund gespielt werden. Das Ziel ist nicht, möglichst schnell Vorteile zu bekommen, sondern langfristig gutes Roleplay für alle Beteiligten zu schaffen.

2. Voraussetzungen

Für das Spielen auf StrangerV werden Reife, ein vernünftiger Umgangston und eine funktionierende Sprachkommunikation vorausgesetzt.

Erwartet werden insbesondere: eine angemessene geistige Reife, ein funktionierendes Mikrofon mit verständlicher Qualität, die Bereitschaft, ernsthaftes Roleplay zu spielen, respektvoller Umgang mit anderen Spielern und dem Team.

Ein empfohlenes Mindestalter kann als Orientierung dienen, entscheidend ist jedoch das tatsächliche Verhalten auf dem Server.

3. Allgemeines Verhalten im Roleplay

Jeder Spieler ist verpflichtet, das Leben seines Charakters realistisch zu schützen. Wer sich in einer bedrohlichen Situation befindet, hat entsprechend glaubwürdig zu reagieren.

Unrealistische Heldentaten, sinnlose Selbstgefährdung oder völlig unlogische Reaktionen auf lebensbedrohliche Situationen sind nicht erlaubt.

Alle Handlungen müssen sich an einem realistischen Maßstab orientieren. Das bedeutet, dass Fahrzeuge, Waffen, Verletzungen, Konflikte und Entscheidungen nachvollziehbar ausgespielt werden müssen.

Nicht erlaubt sind unter anderem: unrealistische Reaktionen in Gefahrensituationen, Fahren mit stark beschädigten Fahrzeugen, unrealistisches Offroad-Fahren mit ungeeigneten Fahrzeugen, Sprechen im bewusstlosen Zustand, sinnlose oder unpassende Emotes in unlogischen Situationen, absichtliches Zerstören von RP-Situationen durch unrealistisches Verhalten.

Das grundlose Verletzen oder Töten anderer Spieler ohne nachvollziehbaren Roleplay-Hintergrund ist verboten.

Jede Eskalation muss auf einer erkennbaren und glaubwürdig ausgespielten Situation beruhen.

Das absichtliche Anfahren, Überfahren oder Töten anderer Spieler mit Fahrzeugen ist untersagt.

Fahrzeuge dürfen nicht als Waffe missbraucht werden, sofern dies nicht durch eine besondere Situation ausdrücklich logisch und regelkonform begründbar ist.

Es ist verboten, andere Spieler in Situationen zu zwingen, in denen sie keine realistische Reaktionsmöglichkeit mehr haben.

Jede RP-Situation muss der Gegenpartei die Chance geben, sinnvoll zu reagieren und das Geschehen mit auszuspielen.

Fail-RP liegt immer dann vor, wenn Handlungen offensichtlich unrealistisch, unlogisch oder dem Roleplay schadend sind.

Dazu zählt unter anderem: absichtlich unrealistisches Verhalten, Missachtung offensichtlicher Verletzungen, komplett lebensfernes Handeln, Ausnutzen von Situationen auf eine Weise, die dem RP widerspricht.

4. Kommunikation und OOC

Während des Roleplays ist konsequent in der Rolle zu bleiben. Begriffe oder Hinweise, die sich auf den Server, Discord, Technik oder Regelwerk beziehen, haben im aktiven RP nichts verloren.

OOC-Themen gehören nicht in laufende RP-Situationen.

Informationen, die außerhalb des Spiels erhalten wurden, dürfen im Roleplay nicht verwendet werden.

Dazu gehören beispielsweise Informationen aus: Discord, Streams, Videos, privaten Gesprächen außerhalb des Spiels.

Wer Informationen nutzt, die der eigene Charakter ingame nicht wissen kann, begeht Metagaming.

Beleidigungen, extreme Provokationen, diskriminierende Aussagen oder Drohungen außerhalb des Roleplays sind verboten.

Dazu zählen insbesondere: rassistische Aussagen, sexistische Aussagen, menschenverachtende Inhalte, Drohungen gegen Spieler oder Teammitglieder, beleidigende Angriffe gegen Familie oder persönliche Themen.

Während des aktiven Roleplays dürfen keine externen Kommunikationswege genutzt werden, um sich Vorteile zu verschaffen.

Jegliche Absprachen, die laufende RP-Situationen beeinflussen und außerhalb des erlaubten Spielrahmens stattfinden, sind verboten.

5. Kampf, Waffen und Eskalation

Schusswaffen sind immer die letzte Eskalationsstufe. Nicht jeder Streit oder Konflikt rechtfertigt automatisch das Ziehen oder Verwenden einer Waffe.

Das unnötige Erzwingen von Schusswechseln ist unerwünscht und wird sanktioniert.

Übermäßiger Fokus auf Schießereien, sinnlose Gewalt oder aggressives Eskalieren ohne sauberen RP-Aufbau ist verboten.

StrangerV ist ein Roleplay-Server und kein Deathmatch-Server.

Bevor auf eine andere Partei geschossen wird, muss die Situation klar erkennbar eskaliert sein. Die Gegenpartei muss grundsätzlich die Möglichkeit haben, die Gefahr wahrzunehmen und zu reagieren.

Ausnahmen gelten nur dort, wo die Situation eindeutig und unmittelbar lebensbedrohlich ist.

Laufende Konflikte dürfen nicht von unbeteiligten Dritten beeinflusst werden.

Wer nicht Teil einer Situation ist, darf sich nicht ohne nachvollziehbaren RP-Hintergrund einmischen.

6. Verhalten in besonderen Situationen

In klar definierten geschützten Bereichen ist jegliche Form körperlicher Gewalt untersagt. Ebenso ist dort provozierendes Verhalten verboten.

Was als Safezone gilt, wird serverseitig oder durch das Team festgelegt.

Das absichtliche Verlassen einer laufenden RP-Situation, um Konsequenzen zu entgehen, ist verboten.

Dazu gehören unter anderem: Logout während einer Situation, absichtliches Verlassen des Spiels, Flucht in geschützte Bereiche, um RP zu umgehen, andere technische oder spielerische Methoden, um eine Situation unfair zu beenden.

Wer nach einer Situation vollständig ausblutet oder seinen Charakter in diesem Zusammenhang verliert, darf die genaue Situation nicht einfach direkt weiterverwenden, als wäre nichts passiert.

Nach einer schweren Situation ist entsprechend glaubwürdig weiterzuspielen.

Verletzungen und deren Folgen müssen realistisch ausgespielt werden.

Schwere Unfälle, Schießereien oder andere erhebliche Verletzungen dürfen nicht ignoriert oder sofort „weggerp’t“ werden.

Stark maskierte Personen dürfen nicht ohne Weiteres an Stimme oder Aussehen erkannt werden, sofern eine Erkennung roleplay-technisch nicht glaubhaft möglich ist.

7. Kriminelles Roleplay

Kriminelles Roleplay muss nachvollziehbar, sinnvoll aufgebaut und fair ausgespielt werden. Es darf nicht nur darum gehen, schnell an Gegenstände, Geld oder Schusswaffen zu kommen.

Jede illegale Handlung braucht einen erkennbaren RP-Hintergrund.

Geiselnahmen müssen sinnvoll und spannend ausgespielt werden. Sie dürfen nicht als stumpfes Mittel zur Bereicherung oder als reine Routinehandlung missbraucht werden.

Geiseln sind fair zu behandeln und dürfen nicht unnötig lange ohne aktives Roleplay festgehalten werden.

Spieler dürfen nicht grundlos ausgeraubt werden. Ein nachvollziehbarer RP-Hintergrund ist immer erforderlich.

Wer andere nur ausraubt, weil er Geld oder Ausrüstung möchte, handelt nicht im Sinne des Serverkonzepts.

Fahrzeuge dürfen nur mit passendem RP-Hintergrund entwendet werden.

Sinnloser oder massenhafter Fahrzeugdiebstahl ohne glaubwürdigen Zusammenhang ist verboten.

8. Support, Team und Regelbezug

Anspielungen auf das Regelwerk, den Support oder administrative Maßnahmen innerhalb einer RP-Situation sind verboten.

Regeldiskussionen gehören nicht ins Roleplay.

Laufende Situationen sind zuerst ordentlich auszuspielen. Erst danach darf ein Supportfall eröffnet werden.

Wer eine Situation absichtlich unterbricht, um direkt in den Support zu gehen, handelt regelwidrig.

Anweisungen des Teams ist Folge zu leisten. Diskussionen über Sanktionen oder Entscheidungen haben respektvoll und im richtigen Rahmen stattzufinden.

9. Technische Fairness

Das Ausnutzen von Bugs, Fehlern oder technischen Schwachstellen zum eigenen Vorteil ist verboten.

Gefundene Fehler sind unverzüglich zu melden.

Jegliche Art von Cheats, Makros, Mod-Menüs oder Programmen, die einen unfairen Vorteil verschaffen, sind strengstens verboten.

Dazu zählen auch technische oder grafische Vorteile, die bewusst genutzt werden, um andere Spieler unfaire Nachteile erleben zu lassen.

Spieleinstellungen dürfen nicht mit dem Ziel verändert werden, sich unfaire Sicht- oder Kampfvorteile zu verschaffen.

Fairness im PvP- und RP-Bereich hat oberste Priorität.

10. Community-Verhalten

Das absichtliche Belästigen, Schikanieren oder Trollen anderer Spieler ist verboten.

Jeder Spieler soll auf StrangerV die Möglichkeit haben, ernsthaft und mit Spaß zu spielen.

Roleplay, das nur darauf abzielt, andere Spieler zu erniedrigen, bloßzustellen oder ihnen mutwillig den Spielspaß zu nehmen, ist nicht erlaubt.

Nicht erlaubt sind insbesondere: pornografische Inhalte, sexuelle Belästigung, extrem diskriminierende Inhalte, rassistische oder extremistische Aussagen, Inhalte, die gegen geltendes Recht oder Plattformrichtlinien verstoßen.

Werbung für fremde Server, Communities oder Projekte ist auf StrangerV nicht gestattet.

11. Schlussbestimmung

Alle genannten Strafen und Maßnahmen dienen als Richtwerte. Je nach Schwere des Verstoßes, Vorgeschichte und Einzelfall können Sanktionen angepasst werden.

Das Team von StrangerV behält sich vor, im Sinne des Projekts und der Community Entscheidungen zu treffen, die dem Schutz von Fairness, Roleplay-Qualität und Serverordnung dienen.

Fraktionsregelwerk

Verbindliche Vorgaben für Fraktionen, Strukturen und roleplaykonforme Zusammenarbeit auf StrangerV.

1. Grundsatz für Fraktionen

Fraktionen sind ein zentraler Bestandteil des Roleplays auf StrangerV. Jede Fraktion soll ihr Konzept glaubwürdig, strukturiert und langfristig ausspielen. Dabei geht es nicht nur um Stärke, Einfluss oder Ausrüstung, sondern vor allem um sauberes, nachvollziehbares und stimmiges Fraktions-RP.

Jede Fraktion ist verpflichtet, sich passend zu ihrer Rolle zu verhalten. Eine staatliche Fraktion hat anders aufzutreten als eine kriminelle Gruppierung, und eine organisierte Mafia anders als eine lose Straßengang. Das Verhalten, die Kommunikation und die Außendarstellung müssen zum jeweiligen Fraktionskonzept passen.

2. Allgemeine Fraktionsregeln

UnRP innerhalb einer Fraktion liegt vor, wenn sich eine Fraktion oder mehrere Mitglieder offensichtlich unpassend, unrealistisch oder nicht entsprechend ihres Konzepts verhalten.

Dazu zählen unter anderem: Verhalten, das nicht zur eigenen Fraktionsart passt; respektloses oder unstrukturiertes Auftreten ohne RP-Hintergrund; absichtlich lächerliche oder unpassende Außendarstellung; nicht ernst gemeinte Fraktionskommunikation; unprofessioneller Umgang in offiziellen Fraktionssituationen.

Fraktionen sollen ihre Rolle glaubwürdig verkörpern und nicht wie beliebige Gruppen ohne Charakterkonzept auftreten.

Wer eine Fraktion verlässt, kann nicht unmittelbar in die nächste Fraktion wechseln. Zwischen dem Austritt aus einer Fraktion und dem Beitritt in eine neue Fraktion muss eine Sperrzeit eingehalten werden.

Ausnahmen können nur in begründeten Einzelfällen vom Serverteam oder der zuständigen Verwaltung genehmigt werden, wenn dies durch einen nachvollziehbaren RP-Strang gestützt ist.

Wenn mehrere Mitglieder einer Fraktion gemeinsam an einem Regelverstoß beteiligt sind oder sich innerhalb einer Fraktion wiederholt Fehlverhalten zeigt, kann dies als Fraktionsverstoß gewertet werden.

In solchen Fällen können Fraktionsverwarnungen ausgesprochen werden. Wiederholte oder schwere Verstöße können bis zu massiven Konsequenzen für die gesamte Fraktion führen.

Konflikte zwischen Fraktionen sollen zuerst auf vernünftige und roleplaygerechte Weise geklärt werden. Nicht jeder Streit muss sofort eskalieren.

Erst wenn keine Einigung möglich ist oder wiederholt regelwidriges Verhalten gezeigt wird, kann eine Beschwerde oder Meldung an die zuständige Stelle erfolgen.

Wichtig ist dabei: laufende RP-Situationen müssen zuerst beendet werden, Beschwerden sollten sachlich eingereicht werden, Beweise müssen nachvollziehbar und vollständig sein, Fraktionskonflikte dürfen nicht aus OOC-Gründen geführt werden.

Jede Fraktion muss intern organisiert und klar strukturiert sein. Zuständigkeiten, Führungsrollen und Entscheidungen sollten nachvollziehbar geregelt werden.

Fraktionsinterne Bereiche, Kommunikationswege und organisatorische Maßnahmen dürfen nicht dazu genutzt werden, Regeln zu umgehen oder laufende RP-Situationen außerhalb des Spiels unzulässig zu beeinflussen.

3. Legale Fraktionen

Legale Fraktionen sind Fraktionen, die im Rahmen des Staates, öffentlicher Einrichtungen oder offiziell geduldeter Unternehmen handeln.

Dazu zählen je nach Serverkonzept insbesondere: Polizei, Rettungsdienst / medizinische Dienste, Justiz oder staatliche Behörden, Regierung oder Verwaltung, Taxiunternehmen, Mechaniker, Nachrichtenagenturen, genehmigte Unternehmen und Businesses.

Legale Fraktionen tragen eine besondere Verantwortung für Serverstruktur, RP-Qualität und Fairness.

Legale Fraktionen haben professionell, nachvollziehbar und verhältnismäßig zu handeln.

Von ihnen wird insbesondere erwartet: sauberes und ruhiges Auftreten, angemessener Umgang mit Machtmitteln, nachvollziehbare Kontrollen und Maßnahmen, keine unnötige Eskalation, glaubwürdige Ausspielung von Einsätzen und Konflikten.

Waffen und staatliche Mittel dienen in erster Linie der Gefahrenabwehr und nicht der aggressiven Machtdemonstration.

Staatliche Fraktionen besitzen innerhalb des Roleplays besondere Befugnisse. Daraus ergibt sich automatisch eine höhere Verantwortung.

Wer in einer staatlichen Fraktion spielt, muss besonders darauf achten: Macht nicht auszunutzen, Situationen nicht unnötig eskalieren zu lassen, Zwangsmaßnahmen nachvollziehbar zu begründen, andere Spieler trotz Durchsetzungsvermögen fair zu behandeln, RP nicht einseitig zu dominieren.

Maßnahmen gegen kriminelle Fraktionen oder Gruppen müssen auf nachvollziehbaren Informationen, glaubwürdigen Beobachtungen oder sauber ausgespielten Ermittlungen beruhen.

Willkürliche Aktionen, unbegründete Großmaßnahmen oder rein auf Vermutung basierende Eingriffe widersprechen dem Fraktionsgedanken.

Medizinische Fraktionen haben in erster Linie eine versorgende und stabilisierende Rolle.

Sie sollen Situationen glaubwürdig medizinisch begleiten, dürfen aber nicht aktiv zu einer Konfliktpartei werden oder unlogisch in laufende Gefechtssituationen eingreifen.

4. Illegale Fraktionen

Illegale Fraktionen sind organisierte kriminelle Gruppierungen, die dauerhaft und strukturiert außerhalb des legalen Systems agieren.

Dazu zählen beispielsweise: Gangs, Mafien, Kartelle, Bikergruppen, andere organisierte kriminelle Gruppierungen.

Illegale Fraktionen sollen organisiert, konsequent und glaubwürdig gespielt werden. Auch hier steht Roleplay klar über sinnloser Eskalation oder reinem Kampfverhalten.

Illegale Fraktionen müssen intern erkennbar strukturiert sein. Hierzu gehören insbesondere: klare Hierarchien, nachvollziehbare Führungsrollen, einheitliches Auftreten, wiedererkennbare Außendarstellung, konsequentes Ausspielen der eigenen Fraktionskultur.

Eine illegale Fraktion soll wie eine echte organisierte Gruppierung wirken und nicht wie eine lose Ansammlung einzelner Spieler.

Fraktionsbesitz ist als Fraktionsbesitz zu behandeln. Wichtige Ausrüstung, Waffen oder organisatorisch relevante Gegenstände dürfen nicht beliebig in private Eigenverantwortung verschoben werden, um Regeln, Kontrollen oder Konsequenzen zu umgehen.

Das absichtliche Verstecken von Fraktionsbestand außerhalb regulärer Fraktionsstrukturen ist nicht erlaubt.

Neue oder sich neu strukturierende Fraktionen können in einer angemessenen Aufbauphase besonders geschützt werden, sofern dies vom Team genehmigt oder serverseitig vorgesehen ist.

Ein solcher Schutz dient ausschließlich dem geordneten Aufbau und darf nicht missbraucht werden, um provozierend oder unangreifbar aufzutreten.

Routen, Gebiete oder Einflussbereiche dürfen nur mit nachvollziehbarem RP-Hintergrund beansprucht, verteidigt oder angegriffen werden.

Es reicht nicht aus, ein Gebiet einfach „haben zu wollen“. Ein legitimer Konflikt um Routen oder Einfluss muss aus dem laufenden Roleplay heraus entstehen und für Außenstehende nachvollziehbar sein.

Willkürliche Gebietsansprüche, künstlich erzeugte Konflikte oder rein OOC-motivierte Übernahmen sind nicht gestattet.

Konflikte zwischen illegalen Fraktionen sollen nicht wegen Kleinigkeiten sofort in offene Gewalt umschlagen.

Nicht jeder Autounfall, jede Beleidigung oder jede Kleinigkeit rechtfertigt einen größeren Fraktionskonflikt. Es muss immer ein erkennbarer und verhältnismäßiger RP-Hintergrund vorhanden sein.

Bevor es zu größeren Eskalationen kommt, sollte nach Möglichkeit zunächst Kommunikation, Druck, Drohung oder eine andere RP-gerechte Vorstufe ausgespielt werden.

Wenn eine Fraktion gegen eine andere Fraktion vorgeht, müssen auch die Folgen im Verhältnis zur Situation stehen.

Kleine Konflikte rechtfertigen keine maximalen Maßnahmen. Größere Konsequenzen dürfen nur dann folgen, wenn die Situation dies RP-technisch wirklich trägt.

Ziel ist es, Konflikte auszuspielen und nicht durch übertriebene Bestrafung sofort zu zerstören.

Angriffe auf Fraktionsanwesen oder feste Rückzugsorte dürfen nur mit triftigem RP-Hintergrund stattfinden.

Solche Situationen sind als große Eskalation zu behandeln und nicht als spontane Standardreaktion. Vor einer derartigen Handlung muss es einen nachvollziehbaren Konfliktverlauf gegeben haben.

Bei Kämpfen auf oder um ein Anwesen ist darauf zu achten, dass das RP fair bleibt und keine unrealistischen Vorteile durch bauliche Gegebenheiten oder starres Verbarrikadieren erzwungen werden.

Fraktionen dürfen Forderungen an andere Fraktionen stellen, wenn dies RP-technisch begründet ist.

Solche Forderungen müssen nachvollziehbar sein, verhältnismäßig bleiben, nicht nur der Bereicherung dienen und einen realistischen Zweck erfüllen.

Ziel einer Forderung sollte in erster Linie sein, Konflikte auszuspielen oder zu vermeiden, nicht sie künstlich weiter anzuheizen.

Größere, anhaltende Fraktionskriege sind als Sonderfall zu betrachten und müssen klar geregelt, sauber ausgespielt und gegebenenfalls serverseitig begleitet werden.

Ein Krieg ist keine Ausrede für regelloses Verhalten. Auch in Kriegsphasen gelten weiterhin die Grundsätze von Fairness, Nachvollziehbarkeit und Serverqualität.

Bündnisse zwischen Fraktionen sind nur dann sinnvoll, wenn sie roleplaytechnisch glaubwürdig entstehen und nicht allein dem Machtvorteil dienen.

Wer gemeinsam agiert, muss dies nachvollziehbar, erkennbar und sauber ausspielen.

Fraktionen sollen ein einheitliches, wiedererkennbares und zum Konzept passendes Erscheinungsbild haben.

Die Kleidung soll zur Fraktion passen und deren Identität unterstützen. Gleichzeitig darf keine Fraktion einer anderen Fraktion vorschreiben, bestimmte Farben oder Kleidungsstile exklusiv zu meiden, solange eine klare Unterscheidbarkeit gewährleistet ist.

5. Charakterausschluss innerhalb von Fraktionen

Wer sich dauerhaft einer illegalen Fraktion anschließt, muss damit rechnen, bei schweren internen Konflikten aus der Fraktion ausgeschlossen zu werden.

Ein Blood-Out ist eine schwerwiegende RP-Maßnahme und darf nicht leichtfertig oder aus banalen Gründen ausgesprochen werden. Er muss innerhalb des Fraktions-RP nachvollziehbar, konsequent und sauber ausgespielt werden.

Nach einem Blood-Out darf die betroffene Person fraktionsinterne Informationen, Beziehungen oder laufende interne Zusammenhänge nicht weiter gegen die Fraktion verwenden.

Endgültige oder besonders harte Maßnahmen gegen einen Charakter dürfen nur mit schwerwiegender Begründung und sauberem RP-Hintergrund erfolgen.

Bevor es zu solchen Maßnahmen kommt, müssen mildere Wege grundsätzlich ausgeschöpft oder zumindest ernsthaft in Betracht gezogen worden sein.

6. Event- und Sondermodi für Fraktionen

Sollten auf StrangerV besondere Fraktions-Events, Sonderzonen oder organisierte Konfliktformate existieren, gelten dafür ergänzende Regeln, die gesondert bekanntgegeben werden.

Wichtig ist dabei immer: Eventformate stehen nicht über dem allgemeinen Server-RP, OOC-Konflikte dürfen nicht daraus entstehen, Erlebnisse aus Sondermodi dürfen nicht einfach unkontrolliert ins normale RP übernommen werden, Spaßmodi sind kein Ersatz für sauberes Fraktions-RP.

7. Schlussbestimmung

Fraktionen tragen auf StrangerV eine besondere Verantwortung. Sie prägen große Teile des Servergeschehens und beeinflussen direkt die Qualität des Roleplays vieler anderer Spieler.

Deshalb gilt: Je größer die Verantwortung einer Fraktion, desto höher sind auch die Anforderungen an Verhalten, Fairness, Struktur und Reife.

Das Team von StrangerV behält sich vor, bei Fehlentwicklungen, wiederholten Verstößen oder servergefährdendem Verhalten innerhalb von Fraktionen einzugreifen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

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